Kreativmarkt im Saarbasar - Einkaufsmall / Markterlebnis
- 1. Apr.
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 14. Apr.
Kreativmarkt im Saarbasar Saarbrücken. Einkaufsmall versus Markterlebnis. Kann das gut gehen?
Basteln, Malen, Stricken – „Do it yourself“ kennt kaum Grenzen. So wurde der Kreativmarkt im Saarbasar angekündigt. Über 30 Ausstellerinnen und Aussteller, handgemachter Schmuck, Häkelarbeiten, Porzellan, Keramik, 3D-Druck. Zwei Tage Marktgeschehen im Rahmen eines verkaufsoffenen Sonntags. Nach dem Erfolg im November sollte es erneut ein kreatives Highlight werden.
So klang es auf dem Papier. Und ich war mittendrin.
Saarbasar das Einkaufszentrum
Der Saarbasar ist ein Einkaufszentrum. Menschen kommen mit klaren Absichten: Lebensmittel kaufen, schnell noch ein Kleidungsstück, vielleicht Technik. Sie kommen selten, um sich treiben zu lassen. Kreativität ist dort eher ein Nebengeräusch zwischen Einkaufszettel und Parkticket.
Wir – sechs weitere Aussteller und ich – standen in der zweiten Etage. Vor MediaMarkt und KiK. Eine Etage, die deutlich weniger frequentiert war als die große Einkaufsmeile unten oder der Bereich vor Kaufland. Und ich habe sehr deutlich gespürt:
Standort ist keine Nebensache

Standort / sehen und gesehen werden
Standort ist nicht Nebensache. Er ist entscheidend.
Unten, wo die Laufkundschaft dicht ist, wo Menschen ohnehin verweilen, hätte der Markt vielleicht anders gewirkt. Sichtbarkeit ist nicht nur eine Frage der Qualität, sondern der Platzierung. In der zweiten Etage jedoch gingen viele gezielt an uns vorbei. Nicht aus Desinteresse an Handwerk – sondern weil sie aus einem ganz anderen Grund dort waren.
Und ich kann es niemandem verdenken.
Vom Wochenendeinkauf zur Seelenkunst
Wer mit Einkaufswagen unterwegs ist, denkt selten an Seelenkunst.
Trotzdem gab es diese Momente, die alles relativieren.
Eine Kundin verliebte sich in eine handgemachte Etagere aus feinem, vergoldetem Porzellan. Sie strich mit einer Selbstverständlichkeit darüber, als hätte sie genau darauf gewartet. Ein junges Pärchen nahm sogar meine Deko, ein hölzerner Räucherstäbchenhalter mit – gemeinsam ausgesucht, gemeinsam getragen. Solche Begegnungen sind leise, aber sie tragen.
Dafür stehe ich.
Gleichzeitig war spürbar: Ein Einkaufszentrum ist kein klassischer Markt. Am Sonntag fand parallel der deutsch-französische Ostermarkt in Habkirch statt – ein Ort, an dem Menschen gezielt wegen des Marktflairs kommen. Ein Markt ist ein eigener Raum. Eine Entscheidung. Man geht dorthin, um zu schauen, zu entdecken, zu verweilen.
In einer Mall passiert Markt nebenbei.
Wir haben uns nicht entmutigen lassen, aber trotzdem früher die Koffer gepackt. Nicht aus Frust, sondern aus Klarheit. Für mich persönlich wird es kein zweites Mal im Saarbasar geben. Die Standgebühr gilt für zwei Tage und ist entsprechend hoch – und das Risiko, wieder einen weniger günstigen Platz zu bekommen, bleibt. Für mein kleines, bewusst geführtes Business darf Aufwand und Ertrag in einem gesunden Verhältnis stehen.
Organisation, Mitaussteller und Kunden einwandfrei
Was ich ausdrücklich sagen möchte: Die Organisation war einwandfrei. Die Standplätze waren klar markiert, alles lief strukturiert, freundlich und respektvoll. Die Organisatoren waren durchweg hilfsbereit und angenehm. Das verdient Wertschätzung.
Auch meine Mitstreiter in der zweiten Etage waren so lieb, nett und hilfsbereit, wie man sie sich nur wünschen kann. Gemeinsam standen wir die Zeit des Leerlaufs mit Gesprächen und Austausch durch.
Und ich danke von Herzen den – wenn auch wenigen – Käuferinnen und Käufern, die sich für meine Arbeiten entschieden haben. Ich hoffe, die Etagere trägt nun besondere Momente. Ich hoffe, der Räucherstäbchenhalter schafft stille Abende und meine Sonnenfänger hängen nun an Fenstern, an denen sie mit ihrem Prisma die Sonne einfangen und den Raum zum leuchten bringen.
Markt ist nicht gleich Markt
Märkte lehren mich jedes Mal etwas über Ort, Energie und Zielgruppe. Nicht jeder Platz ist der richtige für jede Form von Kunst. Und das ist kein Scheitern, sondern eine Erkenntnis.
Ich gehe lieber bewusst weiter, als irgendwo stehen zu bleiben, nur weil es möglich wäre.
Manchmal ist ein Markt nicht dafür da, Umsatz zu bringen. Sondern Klarheit.
Wenn du solche Einblicke magst, stille Momente zwischen Kunst, Begegnung und Leben – dann begleite mich gerne ein Stück weiter. 🌿
Natürlich ist dies ausschließlich meine persönliche Meinung und mein eigener Eindruck vom Markt. Ich spreche damit nicht für andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die möglicherweise ganz andere Erfahrungen gemacht haben.
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