Ostermarkt Clervaux - Luxemburg
- 14. Apr.
- 4 Min. Lesezeit
Ostermarkt in Clervaux – Zwischen Burgblick und Frühlingssonne. An Ostermontag war es dann soweit, eine Fahrt in ungewisse und ein überraschender Markttag.
Auf zur luxemburgischen-belgischen-deutschen Grenze
Um vier Uhr morgens klingelte der Wecker. Wie so oft vor einem Markt – und doch war es diesmal anders. Zwei Stunden Fahrt lagen vor uns. Zwei Stunden Gedanken. Zwei Stunden dieses leisen Fragens: Wie wird es werden?
Clervaux ist nicht gleich um die Ecke. An der luxemburgischen-belgischen-deutschen Grenze, schön gelegen zwischen Burgen, Bergen und Tälern. 50 Euro Standgebühr für 3 x 3 Meter – dazu das Benzingeld. Das möchte erst einmal erwirtschaftet sein. Und niemand weiß im Vorfeld, ob die eigenen Werke dort auf offene Herzen treffen.
Das Wetter war gut gemeldet. Doch würden sich die Luxemburger für meine Arbeiten interessieren? Würden sie stehen bleiben? Fragen stellen? Kaufen? Ich hatte versucht, im Vorhinein etwas über Märkte in Luxemburg herauszufinden. Aber auf das, was uns erwartete, war ich nicht vorbereitet.
Ankommen in einer Kulisse wie aus einer anderen Zeit
Als wir in Clervaux ankamen, zeigte sich der Ort von seiner schönsten Seite. Sanfte Hügel, frisches Frühlingsgrün, klare Luft. Über allem thront die eindrucksvolle Burg Clervaux, kraftvoll und würdevoll. Daneben die helle Pfarrkirche St. Mauritius, die mit ihrer stillen Präsenz den Marktplatz umrahmt.
Ein Platz mit Geschichte. Mit Weite. Mit Atmosphäre.
Als wir den Marktplatz suchten, war alles noch neu und ein wenig aufregend. Doch dann sah ich es: Ein Pavillon mit meinem Namen. Ich hatte nicht gewusst, dass Zelt und Tische gestellt werden – plötzlich relativierte sich die Standgebühr.
Eigentlich hatte ein Kollege die Hälfte mit gemietet, doch er war erkrankt. So standen wir allein auf sechs Metern – viel Raum, viel Licht, viel Möglichkeit.
Offenheit, die berührt
Die Sonne blitzte hervor und es wurde überraschend warm. Und dann kamen sie – Belgier, Franzosen, Deutsche und Luxemburger. Manche wurden sogar mit einem Pferdekarren vom Bahnhof auf den Marktplatz gefahren. Mit jedem Ankommen entstand neue Bewegung, neue Energie.
Die Anzahl der Stände war überschaubar – etwa fünfzehn, ohne die Essens- und Getränkestände. Kein Gedränge. Kein Übermaß. Raum für Begegnung.
Meine Etageren aus alten Bavaria-Sammeltassen in schimmernder Perlmuttoptik wurden bewundert, beinahe ehrfürchtig betrachtet. Viele blieben lange davor stehen. Auch mein Handmade-Ohrringe und Energiesteinarmbänder fanden interessierte Hände und offene Gespräche.
Mit so vielen neugierigen Blicken, so viel echtem Austausch hatte ich nicht gerechnet. Meine anfängliche Zurückhaltung verwandelte sich langsam in Freude. In Begeisterung. In Dankbarkeit.
Es wurde gefragt – mal auf Englisch, mal auf Französisch, mal auf Deutsch. Und wenn Worte fehlten, halfen Gesten, Lächeln, ein offenes Herz.
Nach Aussagen anderer Standbetreiber war im vergangenen Jahr deutlich weniger los gewesen. Offenbar hatten wir ein gutes Timing erwischt. Manchmal fügt sich alles.
Musik, Umzug und leuchtende Augen
Um 15 Uhr zog der Osterumzug über den Platz. Eine Musikkapelle spielte – fast direkt vor unserem Stand. Die Klänge erfüllten den Marktplatz und ließen die Burg im Hintergrund noch majestätischer wirken.
Stelzenläufer bewegten sich elegant durch die Menge. Sie brachten Kinderaugen – und auch die der Erwachsenen – zum Strahlen. Es war lebendig, fröhlich, warm.
In diesem Moment passte einfach alles: das Wetter, die Stimmung, die Menschen, der Ort.
Ein Tag, der trägt
Am Ende blieb nicht nur die Erleichterung, dass sich die Fahrt gelohnt hatte. Es blieb das Gefühl, willkommen gewesen zu sein. Wertgeschätzt. Gesehen.
Ein herzliches Dankeschön an die Organisation – alles war wunderbar vorbereitet und freundlich begleitet. Und von Herzen Danke an Frau Monique Neser-Breyer, der ich den Hinweis auf diesen besonderen Markt zu verdanken habe.
Und Danke an all jene, die meine Werke nicht nur betrachtet, sondern gespürt haben. Die ihnen ein neues Zuhause gegeben haben.
Ich hoffe sehr auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr – vielleicht wieder bei so strahlendem Wetter, unter dem wachsamen Blick der Burg von Clervaux.
Manche Tage fühlen sich einfach rund an. Dieser war einer davon.
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